Die Batterie deines Elektroautos speichert Gleichstrom (DC). Aus dem Stromnetz kommt dagegen Wechselstrom (AC). Entscheidend ist, wo der Strom umgewandelt wird.
AC-Laden: langsam, günstig, überall
Beim AC-Laden wandelt das Ladegerät im Fahrzeug (On-Board-Charger) den Strom um. Seine Leistung begrenzt die Ladegeschwindigkeit – typisch sind 11 kW, manche Fahrzeuge schaffen 22 kW. AC-Ladepunkte findest du als Wallbox zu Hause, am Arbeitsplatz, in Parkhäusern und am Straßenrand. Ideal, wenn das Auto ohnehin mehrere Stunden steht.
DC-Laden: schnell unterwegs
Beim DC-Laden sitzt der Gleichrichter in der Ladesäule. Der Strom fließt direkt in die Batterie, deshalb sind 50 bis über 300 kW möglich. Wie schnell dein Auto tatsächlich lädt, bestimmt seine Ladekurve: Meist ist die Leistung zwischen etwa 10 und 80 Prozent am höchsten und sinkt danach deutlich.
Welche Ladeart passt wann?
- Alltag: AC zu Hause oder am Arbeitsplatz – schonend und günstig.
- Langstrecke: DC-Schnelllader (HPC ab 150 kW) für kurze Ladestopps.
- Zwischendurch: AC beim Einkaufen oder im Parkhaus.
Gut zu wissen: Private Wallboxen bis 11 kW müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden, Wallboxen mit mehr als 11 kW benötigen dessen Genehmigung.